23.04.2026 - Stadt Lippstadt
Kampfmittelverdacht in Lipperbruch
Lippstadt. In Lipperbruch wurden im Zuge geplanter Baumaßnahmen drei Kampfmittelverdachtspunkte näher untersucht. Durch Luftbildauswertungen sowie anschließende Sondierungen ist jetzt mit großer Sicherheit davon auszugehen, dass es sich hierbei um Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg handelt.
Nach Einschätzung des zuständigen Kampfmittelbeseitigungsdienstes sind vor einer Freilegung der Verdachtspunkte, die mehrere Meter tief in der Erde liegen, vorbereitende Maßnahmen zur Wasserhaltung erforderlich, um einen sicheren Zugang zu den Fundstellen zu gewährleisten.
Die Maßnahmen werden etwa drei Wochen in Anspruch nehmen und in Kürze beginnen. Von der Durchführung dieser Maßnahme geht keine Gefahr für die Bevölkerung aus. Es handelt sich um eine rein technische Vorbereitung, die unter fachlicher Aufsicht erfolgt.
Die gegebenenfalls notwendige Entschärfung erfolgt voraussichtlich innerhalb der 21. Kalenderwoche (18. bis 22.05.2026). In diesem Zusammenhang kann es erforderlich werden, Teile des betroffenen Gebietes um den Försterweg und die Ringstraße vorübergehend zu evakuieren.
Die Stadt Lippstadt wird alle betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner sowie betroffene Unternehmen und Einrichtungen rechtzeitig und gesondert informieren, sobald konkrete Maßnahmen anstehen. Bereits im Vorfeld werden entsprechende Abstimmungen mit bestimmten Einrichtungen aufgenommen.
„Wir informieren frühzeitig, um Transparenz zu schaffen und allen Beteiligten eine bestmögliche Vorbereitung auf die notwendigen Maßnahmen zu ermöglichen“, so Bürgermeister Alexander Tschense.
Aktuelle Informationen stellt die Stadt Lippstadt auf ihrer Internetseite www.lippstadt.de zur Verfügung, für konkretere Fragen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes unter den Telefonnummern 02941/ 980-535 oder 980-536 erreichbar.
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Quelle: Stadt Lippstadt | www.presse-service.de
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