06.02.2026 - Stadt Lippstadt
Einladung zum Fachtag „Prävention“Teilhabe für Familien schaffen – Kinder und Eltern mit Behinderung und/oder chronischen Erkrankungen
Lippstadt. Familie zu leben – oder genauer: die Bedürfnisse aller Familienmitglieder zu vereinbaren – gleicht oft einer Jonglage mit vielen Bällen. Kommt eine Behinderung oder chronische Erkrankung eines Kindes oder Elternteils hinzu, steigt die Herausforderung erheblich. Unter dem Titel „Teilhabe schaffen für Familien: Kinder und Eltern mit Behinderung und/oder chronischen Erkrankungen“ lädt die Stadt Lippstadt daher am Dienstag, 24. Februar 2026, von 14 bis 18 Uhr zum Fachtag „Prävention“ in die VHS Lippstadt ein. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte, ehrenamtlich Engagierte sowie Eltern mit Erfahrungswissen und stellt Unterstützungsangebote, Vernetzung und Teilhabemöglichkeiten für Familien mit besonderen Bedarfen in den Mittelpunkt.
Familien, in denen ein Kind oder Elternteil mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung lebt, benötigen ein hohes Maß an Bewältigungsfähigkeit, während ihre Verletzlichkeit steigt. Unterstützungsangebote wie Beratungsstellen, Patenschaften, Selbsthilfe- oder Kindergruppen können entlasten, sind jedoch nicht immer ausreichend bekannt. Der Fachtag soll vorhandene Angebote sichtbar machen, Lücken in der Angebotslandschaft identifizieren und den fachlichen Austausch fördern.
„Der Fachtag ist das Forum der Lippstädter Präventionskette und wurde von den Fachgruppen ,Frühe Hilfen‘ und ,Kita-Grundschule‘ vorbereitet. Wir wollen mit ihm den Diskurs anregen, wie eine inklusive Stadt aussehen könnte“, erklärt Marc Schmidt, Fachdienstleiter Soziales und Integration.
„Wir haben auf eine bunte Mischung an Formaten geachtet. So wird die Angebotsfülle in Form einer „Walking Gallery“ sichtbar gemacht. Den Auftakt zum Diskurs wird Prof. Dr. Britta Dawal, Fachhochschule Südwestfalen, mit ihrem Vortrag ,Vernetzte Unterstützung: Die Bedeutung von Haltung zur Teilhabesicherung von Familien mit einem Kind mit Behinderung oder chronischer Erkrankung‘ bieten. Eine kommunikative Kaffeepause und sieben verschiedene Foren zur Teilhabe sollen anschließend der Vernetzung von Fachkräften und ehrenamtlich Engagierten dienen“, ergänzt Kerstin Werner, kommunale Koordinatorin für Prävention.
Anmeldungen sind bis 17. Februar 2026 per E-Mail an jugendundfamilie@lippstadt.de möglich. Rückfragen beantwortet Kerstin Werner unter der Telefonnummer 02941/980726.
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Quelle: Stadt Lippstadt | www.presse-service.de
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