Ein Eingriff, der vor wenigen Jahren noch wie Science-Fiction klang, ist in China gelungen: In Shanghai hat ein Arzt einen Lungentumor per roboterassistierter Fern-Operation entfernt.
Der Patient befand sich dabei in einem Krankenhaus in Kashgar in der Region Xinjiang – rund 5.000 Kilometer entfernt. Die Steuerung erfolgte über eine technische Verbindung, die die präzise Arbeit des OP-Roboters aus der Distanz möglich machte.
Mehr Zugang zu Spezialwissen
Der Ansatz gilt als Beispiel dafür, wie Telemedizin regionale Unterschiede in der Versorgung verringern kann. Wenn erfahrene Spezialisten Operationen aus großer Entfernung unterstützen oder durchführen können, profitieren auch Kliniken außerhalb großer Zentren.
Solche Verfahren werden weiterentwickelt, müssen aber zuverlässig und sicher funktionieren. Der erfolgreiche Eingriff zeigt, welches Potenzial in der Technik steckt.

