Aus einer grauen Fläche wird ein Stück Wald: In Bochum verwandelt eine Bürgerinitiative eine frühere Brachfläche in einen Tiny Forest auf rund 1.500 Quadratmetern.
Gepflanzt wird nach der Methode des japanischen Botanikers Akira Miyawaki. Dabei kommen heimische Baumarten wie Eiche, Ahorn und Vogelbeere besonders dicht in den Boden. So soll auf kleinem Raum ein artenreicher, klimaresilienter Mini-Wald entstehen.
Mehr als nur Grün
Der Tiny Forest ist als Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Anwohner:innen angelegt. Geplant sind gleich mehrere Funktionen:
- Ruhe- und Erholungsraum im Viertel
- Lebensraum für Tiere und Pflanzen
- „Grünes Klassenzimmer“ für umliegende Schulen
Die Initiative hatte sich über Jahre für das Projekt eingesetzt – nun soll der Mini-Wald zeigen, wie schnell sich versiegelte oder brachliegende Flächen wieder in Naturraum verwandeln lassen.

