Meldungsdatum: 21.05.2025
Seit Wochen hat es nicht mehr richtig geregnet. Das belastet die Natur auch im Kreis Soest. Alle hoffen auf ergiebigen Regen, doch der ist zurzeit nicht in Sicht. Die Pegel der Bäche und Flüsse im Kreis Soest bewegen sich schon früh im Jahr zwischen Mittelwasser und mittlerem Niedrigwasser. Als untere Wasserbehörde appelliert der Kreis daher an die Bürgerinnen und Bürger, sparsam und bewusst mit Wasser umzugehen.
Wie weit der Wasserhahn aufgedreht wird, hat nämlich Auswirkungen auf die Natur. „Das Wasser, das im Kreis Soest aus der Leitung kommt, hat seinen Ursprung überwiegend in Quellen oder im Grundwasser“, erläutert Birgit Dalhoff, Leiterin des Sachgebiets Wasserwirtschaft beim Kreis Soest. Aus den Gewässern wird zum Beispiel Wasser für die Beregnung von landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Kulturen entnommen. Fallen die Pegel weiter, können Gewässer als Lebensraum für Pflanzen und Tiere auf dem Spiel stehen. „Einige Arten wie zum Beispiel Forellen mögen keine zu hohen Wassertemperaturen. Es kann zu Reproduktionsausfällen oder Fischsterben kommen“, sagt Birgit Dalhoff.
Auch die direkte Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern oder dem Grundwasser, dessen Spiegel zurzeit auf mittlerem Niveau liegt, sollte sorgfältig überlegt werden. Hierfür benötigt man eine Erlaubnis.
Die Entnahmen für die private Garten- und Rasenbewässerung sind erlaubnisfrei, mit der Einschränkung, dass sie sich nicht nachteilig auf den Wasserhaushalt auswirken dürfen. Neue Bohrungen müssen beim Kreis Soest angezeigt werden.
Tipps für einen sparsamen Umgang mit Wasser
Dieser Meldung sind zwei Fotos zugeordnet!
Pressekontakt: Pressestelle, Birgit Kalle, Telefon 02921/303200
Quelle: Pressestelle Kreis Soest (www.presse-service.de)
Bildnachweis: (C) ©Judith Wedderwille/ Kreis Soest


