20. August 2026 / Kreis Soest

Die Sicherheit auf den Straßen stets im Blick - Auszubildender zum Straßenwärter gibt Einblicke – Jetzt für Ausbildungsstart 2027 bewerben

„Ausbildung beim Kreis“ – klingt nach Büroalltag? Nicht für Birk Böner. Für den angehenden Straßenwärter im...

Veröffentlicht am 20. August 2026 um 10:00 Uhr

Meldungsdatum: 20.08.2026

„Ausbildung beim Kreis“ – klingt nach Büroalltag? Nicht für Birk Böner. Für den angehenden Straßenwärter im ersten Ausbildungsjahr heißt es: Straße statt Schreibtisch, Freischneider statt Tastatur und Streufahrzeug statt Bürostuhl. Seine Ausbildung findet überwiegend im Freien statt und ist abwechslungsreicher, als viele vermuten. Wer den Kreis Soest auch aus einer anderen Perspektive kennenlernen möchte, kann sich noch bis zum 22. September für die Ausbildung zum Straßenwärter bewerben.

Die Straßenwärter des Baubetriebshofs des Kreises Soest sorgen mit dafür, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf den Straßen sicher unterwegs sind. Sie betreuen rund 500 Kilometer Kreisstraßen und 93 Kilometer Radwege. Etwa 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die Unterhaltung und Sicherheit der Verkehrswege und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Verkehrssicherheit und eine funktionierende Infrastruktur.

„Viele denken, dass wir Straßenwärter nur Straßen kehren oder Schlaglöcher flicken“, erzählt Birk. „Dabei ist unser Beruf viel vielseitiger.“ Auf einer Fläche von 1.328 Quadratkilometern Kreisgebiet gibt es schließlich immer etwas zu tun: Die Straßenwärter kontrollieren und unterhalten die Kreisstraßen, stellen Verkehrszeichen auf, sichern Baustellen, pflegen Grünflächen und Bäume und sind bei Schnee, Eis oder Unwettern im Einsatz.

„Wir sorgen jeden Tag dafür, dass Straßen, Wege und die kreiseigenen Grünflächen sicher und funktionsfähig bleiben“, erklärt der 16-Jährige. Zu den Aufgaben gehören unter anderem das Ausbessern von Fahrbahnschäden, das Erneuern von Fahrbahnmarkierungen, das Mähen von Straßengräben und das Beseitigen von Gefahrenstellen. Dabei kommen unterschiedlichste Werkzeuge, Maschinen und Fahrzeuge zum Einsatz.

Wer sich für die Ausbildung interessiert, sollte handwerkliches Geschick, technisches Verständnis, Teamfähigkeit und die Bereitschaft mitbringen, bei jedem Wetter im Freien zu arbeiten. „Wenn du gerne praktisch arbeitest, dich für Technik interessierst und die Natur schätzt, ist dieser Ausbildungsberuf genau das Richtige für dich“, sagt Kerstin Düsener, Ausbildungsleiterin der Kreisverwaltung. Während der dreijährigen Ausbildung erwerben die Straßenwärter außerdem den Führerschein der Klasse CE.

Die theoretischen Inhalte werden am Berufskolleg vermittelt. Dazu gehören unter anderem Verkehrsflächeninstandhaltung, Straßenverkehrssicherung sowie Wirtschafts- und Betriebslehre. Ergänzend lernen die Auszubildenden im Berufsförderungswerk handwerkliche Fertigkeiten wie Pflastern und Mauern.

„Ich habe mich für die Ausbildung entschieden, weil ich nicht den ganzen Tag im Büro sitzen möchte. Mir gefällt, dass ich draußen arbeite, jeden Tag etwas anderes mache und am Ende direkt sehe, was wir geschafft haben“, fasst Birk zusammen. Für den Ausbildungsstart 2027 bietet die Kreisverwaltung Soest erneut einen Ausbildungsplatz als Straßenwärterin beziehungsweise Straßenwärter an. Bewerbungsschluss ist der 22. September 2026.

Weitere Informationen zur Ausbildung, den Bewerbungsvoraussetzungen und dem Bewerbungsverfahren sind auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.kreis-soest.de/ausbildung zu finden. Fragen beantwortet das Team Ausbildung des Kreises Soest per E-Mail an ausbildung@kreis-soest.de oder unter folgenden Telefonnummern: 02921/30-2279 (Kerstin Düsener), 02921/30-2504 (Luca Brüggemann).

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Pressekontakt: Pressestelle, Hannah Osterhoff, Telefon 02921/30-3733

Quelle: Pressestelle Kreis Soest (www.presse-service.de)


Bildnachweis: © ©Hannah Osterhoff/ Kreis Soest

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