13. Juli 2025 / Aus aller Welt

Zwei Tote bei Unfall auf Sardinien - Touristinnen verletzt

Tödlicher Frontalunfall auf der Insel: Zwei junge Männer sterben, ein weiterer wird schwer verletzt. Zwei Touristinnen sind auch ins Krankenhaus gebracht worden.

Der Unfall ereignete sich am frühen Morgen - die Opfer waren auf dem Weg zur Arbeit. (Symbolbild)
Veröffentlicht am 13. Juli 2025 um 17:58 Uhr von dpa

Bei einem schweren Verkehrsunfall im Norden der italienischen Mittelmeer-Insel Sardinien sind zwei junge Männer ums Leben gekommen. Der 19- und der 20-Jährige waren laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa auf dem Weg zur Arbeit, als ihr Auto frontal mit einem anderen Wagen zusammenstieß. Ein dritter Mitfahrer, ein 2009 geborener Freund der beiden, wurde den Angaben zufolge schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Die Lokalpolizei bestätigte der Deutschen Presse-Agentur den Unfall mit zwei Toten und drei Verletzten.

In dem zweiten Fahrzeug saßen laut Angaben der Nachrichtenagentur Adnkronos zwei Touristinnen. Die Nachrichtenagentur Ansa berichtete am Nachmittag, die Frauen kämen aus Österreich. Adnkronos hatte zuvor geschrieben, dass es sich um deutsche Staatsbürgerinnen handeln sollte. Von den Behörden gab es diesbezüglich keine Angaben. Die beiden wurden den Agenturen zufolge verletzt in ein Krankenhaus in Nuoro im nordöstlichen Zentralsardinien gebracht. Demnach soll ihr Zustand nicht lebensbedrohlich sein. 

Arbeit im Wasserpark

Wie Ansa am Morgen berichtet hatte, waren die zwei jungen Männer marokkanischer Herkunft und arbeiteten in einem Wasserpark auf der Costa Smeralda im Norden der Insel. Dieser blieb am Sonntag aus Trauer geschlossen. Demnach ereignete sich der Unfall gegen 8.15 Uhr auf der Staatsstraße 125 nahe der Gemeinde Arzachena, unweit der beliebten Küstenregion.

Die mehr als 350 Kilometer lange Schnellstraße, die von der Inselhauptstadt Cagliari im Süden durch bergige Regionen bis in den Norden Sardiniens führt, gilt als landschaftlich reizvoll und ist stark befahren. Die Straße wurde bei Arzachena nach dem Unfall vorübergehend gesperrt.


Bildnachweis: © Christian Röwekamp/dpa-tmn/dpa
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