Bei einer Gepäckkontrolle am Frankfurter Flughafen hat der Zoll ein Wolfsfell in einem Kleidersack gefunden. Ein Reisender aus Kasachstan wollte den Zollbereich durch den grünen Ausgang («Nichts zu verzollen») verlassen, wie das Hauptzollamt der Stadt Frankfurt mitteilte. Die Mitarbeiter hielten den Mann jedoch an und öffneten seinen Koffer. Für den Wolfspelz-Teppich konnte der Mann laut Angaben keine artenschutzrechtlichen Dokumente vorlegen. «Gerade am Hotspot Frankfurter Flughafen mit Direktflügen aus aller Welt ist Artenschutz immer ein großes Thema», sagte Christine Straß, Pressesprecherin des Hauptzollamts. Dabei seien nicht nur skrupellose Händler am Werk. «Illegale Souvenirs werden häufig von Reisenden mitgebracht, oft auch aus Unwissenheit.» Dann drohe ein Bußgeld und die Sicherstellung des illegalen Mitbringsels. Auch auf den Besitzer des Wolfspelzes kommt jetzt ein Bußgeld wegen des Verstoßes gegen artenschutzrechtliche Bestimmungen zu. Das Tierfell stellten die Zollbediensteten sicher, wie das Hauptzollamt mitteilte.Artenschutz ist am Flughafen immer wieder Thema
Bildnachweis: © -/Zoll/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Zoll findet Wolfspelz im Koffer
Am Frankfurter Flughafen stoppt der Zoll einen Reisenden aus Kasachstan. Die Beamten fanden im Gepäck ein ungewöhnliches Mitbringsel. Was dem Mann jetzt droht und warum das kein Einzelfall ist.
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
Lippstadt. Am Mittwoch, 12. August, erwartet Himmelsbegeisterte ein besonderes Naturereignis: Eine partielle...
- 22. Juli 2026
100 Jahre Herbstwoche: Attraktive Fahrgeschäfte sorgen vom 16. bis 25. Oktober für Kirmesvergnügen
Die Vorfreude wächst: Die Herbstwoche feiert vom 16. bis 25. Oktober ihr 100-jähriges Bestehen. Jetzt stehen auch die...
Neueste Artikel
- 16. August 2026
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.
- 16. August 2026
Waldbrand im Westerwald unter Kontrolle
Vier Feuerwehrleute wurden verletzt, als sie im Westerwald einen Waldbrand eingedämmt und Schlimmeres verhindert haben. Betroffene Familien können dank des Einsatzes wieder in ihre Häuser zurück.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. August 2026
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.
- 16. August 2026
Waldbrand im Westerwald unter Kontrolle
Vier Feuerwehrleute wurden verletzt, als sie im Westerwald einen Waldbrand eingedämmt und Schlimmeres verhindert haben. Betroffene Familien können dank des Einsatzes wieder in ihre Häuser zurück.

