Die Verwechslung einer Sexpuppe mit einer Leiche hat in Rostock einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei. Kurz nach 19.00 Uhr wählte ein Passant demnach den Notruf und meldete den Beamten einen verdächtigen Fund: In einem Gebüsch entdeckte er eine Plastiktüte - und hielt den Inhalt für eine Frauenleiche. Stundenlang waren Kriminalbeamte, Mordermittler, Spurensicherer, Gerichtsmediziner und Drohnenpiloten im Einsatz. Nach Mitternacht entpuppte sich der verdächtige Inhalt der Tüte als Sexpuppe. «Wir tun natürlich alles, damit keine Spuren vernichtet werden. Deswegen arbeiten wir uns von außen nach innen vor und das dauert eine Weile», hieß es weiter von der Polizei. Eine genauere Inspektion brachte schließlich Klarheit: Es handelte sich laut Polizei nicht um einen menschlichen Körper, sondern um eine täuschend echt aussehende Sexpuppe, die jemand offenbar angezündet hatte. Fäulniserscheinungen bei Leichen äußern sich der Sprecherin zufolge auch mit schwarzen Verfärbungen, weswegen die Brandspuren wohl zunächst fehlinterpretiert wurden. «Der bereits angeforderte Bestatter konnte erfreulicherweise abbestellt werden», hieß es in einer Mitteilung der Polizei. Die Ermittlungen wurden laut Polizei sofort eingestellt. Die Puppe soll nun fachgerecht entsorgt werden – weitere Ermittlungen sind nicht geplant.Stundenlange Untersuchung - dann die Entwarnung
Keine weiteren Ermittlungen
Bildnachweis: © Stefan Tretropp/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Vermeintliche Leiche entpuppt sich als Sexpuppe
Ein Passant macht in Rostock einen beunruhigenden Fund und alarmiert die Polizei. Stundenlang sind Kriminalbeamte, Gerichtsmediziner und Drohnenpiloten im Einsatz - wegen einer Sexpuppe.
Meistgelesene Artikel
- 14. April 2026
Kinder erobern das neue "Entenei" im Grünen Winkel - Offizielle Einweihung zieht bei bestem Wetter zahlreiche Familien zur XXL-Ente
Lippstadt. "Ente gut, alles gut": Im Grünen Winkel feierten am vergangenen Samstag zahlreiche Kinder ausgelassen und in...
- 23. April 2026
Kampfmittelverdacht in Lipperbruch
Lippstadt. In Lipperbruch wurden im Zuge geplanter Baumaßnahmen drei Kampfmittelverdachtspunkte näher untersucht....
Eugen Boger aus Lippstadt ist schwer herzkrank. Für eine mögliche Therapie sammelt er Geld über eine Online-Kampagne.
Neueste Artikel
Nach 40 Tagen an Bord ihres Kreuzfahrtschiffs sollen die Passagiere der «Hondius» nach der Ankunft in Teneriffa in ihre Heimatländer geflogen werden. Die Niederlande kümmern sich um die Deutschen.
Schon im Mai sind Deutschlands Ressourcen für 2026 rechnerisch verbraucht. Der Kern des Problems: Deutschland setzt immer noch zu viel auf Öl, Gas und Kohle, wie Umweltverbände kritisieren.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Nach 40 Tagen an Bord ihres Kreuzfahrtschiffs sollen die Passagiere der «Hondius» nach der Ankunft in Teneriffa in ihre Heimatländer geflogen werden. Die Niederlande kümmern sich um die Deutschen.
Schon im Mai sind Deutschlands Ressourcen für 2026 rechnerisch verbraucht. Der Kern des Problems: Deutschland setzt immer noch zu viel auf Öl, Gas und Kohle, wie Umweltverbände kritisieren.

