Nach der Erdbebenkatastrophe in Venezuela mit bereits 4.333 Toten haben die Behörden den Bau provisorischer Einfamilienunterkünfte für die Betroffenen angekündigt. Wie der frisch ernannte Verantwortliche für die Notlager, Jorge Rodríguez, mitteilte, sollen Familien dort untergebracht werden, während der Wiederaufbau voranschreitet. Fast 18.000 Menschen haben bei dem verheerenden Doppelbeben ihr Zuhause verloren. Viele Menschen seien derzeit in Schulen untergebracht, die im September zu Beginn des neuen Schuljahres geräumt werden müssten, sagte Rodríguez, Bruder der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez, auf einer Pressekonferenz. Am 24. Juni hatten zwei aufeinanderfolgende Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 innerhalb von nur 39 Sekunden Venezuela erschüttert. Die Zahl der bestätigten Todesopfer überschritt am Freitag (Ortszeit) die Viertausender-Marke - und steigt immer weiter. Mehr als 850 Gebäude sind eingestürzt oder wurden schwer beschädigt. Vor allem im nördlichen Bundesstaat La Guaira an der Karibikküste liegen zahlreiche Gebäude in Trümmern.
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Venezuela will provisorische Häuser für Erdbebenopfer bauen
Viele Betroffene haben ihr Zuhause verloren und leben derzeit in Schulen. Die Zahl der Todesopfer liegt nun bei 4.333.
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