Ein Tornado ist über die US-Stadt Enid im Bundesstaat Oklahoma gefegt und hat Schäden an einigen Häusern angerichtet. «Ich bin sehr dankbar, berichten zu können, dass zwar Häuser erhebliche Schäden davongetragen haben, es jedoch keine Todesopfer gab und nur leichte Verletzungen zu verzeichnen sind», schrieb der Bürgermeister der Stadt, David Mason, auf Facebook. Örtlichen Medienberichten zufolge sind mindestens zehn Menschen leicht verletzt worden. Der Tornado hatte US-Medien zufolge am späten Donnerstag (Ortszeit) auch einen Stützpunkt der US-Luftwaffe erfasst und dort demnach leichte Schäden angerichtet. Auf Fotos und Videos von Donnerstag war ein gewaltiger, grauer Tornado-Trichter zu sehen. «Bitte schließen Sie sich mir an und nehmen Sie die Gemeinde Enid, die heute Abend schwer von einem Tornado getroffen wurde, in Ihre Gebete auf», schrieb der Gouverneur von Oklahoma, Kevin Stitt, auf X. Heimatschutzminister Markwayne Mullin, der selbst aus Oklahoma kommt, schrieb auf der Plattform X, seine Gebete seien bei allen von Tornados und schweren Stürmen betroffenen Menschen in dem Bundesstaat. Dies sei erst der Anfang mehrtägiger Unwetter. Der US-Wetterdienst hatte bereits zuvor vor weiteren möglichen Unwettern in einem Gebiet von Texas im Süden bis zu den Großen Seen im Nordosten gewarnt. Vereinzelt könnten auch weitere Tornados entstehen. «Tornado Alley» (deutsch etwa: Tornado-Gasse) ist ein geläufiger Name für die mehrere Bundesstaaten umfassende, nicht scharf eingegrenzte Zone im Herzen der USA, in dem die Wirbelwinde häufig entstehen, vor allem jene mit besonders großem Zerstörungspotenzial. In der Tornado-Gasse liegen unter anderem die Bundesstaaten Oklahoma, Kansas und Missouri. Tornados gibt es in den USA aber auch außerhalb des Gebiets, etwa in Florida.Oklahoma liegt mitten in der «Tornado Alley»
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Tornado fegt durch Wohngegend in Oklahoma
Ein gewaltiger Tornado-Trichter fegt in den USA durch eine Wohngegend und einen Stützpunkt der Air Force. Zahlreiche Häuser werden beschädigt.
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