Der Start in den Osterurlaub könnte für Autofahrerinnen und Autofahrer zur Geduldsprobe werden. Den meisten Verkehr erwarten Experten am Freitag (27. März), wenn in 10 Bundesländern die Ferien beginnen. Auch am Samstagvormittag sowie am Gründonnerstag und am Ostermontag könnte es viele Staus geben, schreibt der Automobilclub ADAC in einer Prognose. Viele Autobahn-Baustellen sorgten zusätzlich für Engpässe. Eng werden könnte es laut Stauprognose auch auf Strecken in Österreich, Italien und der Schweiz. Am Freitag soll es demnach vor allem auf den Hauptrouten Richtung Nord- und Ostsee sowie in die Alpen und die Mittelgebirge zu Staus kommen. «Aufgrund der frühen Osterferien zieht es viele Urlauber in Wintersportgebiete», heißt es vom ADAC. Wer entspannt unterwegs sein will, sollte den Sonntag (29. April) für die Anreise wählen. Als ein Hauptreisetag gilt nach Einschätzung des ADAC auch der Gründonnerstag (2. April), wenn viele über die Osterfeiertage zu ihren Familien oder in einen Kurzurlaub fahren. Die Rückreisewelle dürfte dann vor allem am Ostermontag (6. April) rollen. Am Ostersonntag (5. April) werde es auf den Fernstraßen hingegen sehr ruhig sein. Als besonders staugefährdet stuft der ADAC an diesen Tagen 15 Autobahnen quer durch Deutschland ein, darunter die A1 von Fehmarn über Hamburg nach Osnabrück sowie von Köln nach Dortmund, die A2 zwischen Oberhausen und Berliner Ring, die A6 von Heilbronn bis Pilsen oder die A8 von Karlsruhe über München nach Salzburg. Eng werden dürfte es der Prognose zufolge auch in Österreich etwa auf der Tauernautobahn, der Inntalautobahn und der Brennerautobahn. In der Schweiz gelten unter anderem die A2 von Luzern über den Gotthard bis nach Chiasso und die A3 von Basel nach Chur als stauanfällig. In Italien könnte dies vor allem auf die Brennerroute zutreffen. Mit hohem Verkehrsaufkommen rechnet der ADAC zudem in beliebten Urlaubsregionen Südtirols wie dem Pustertal, dem Grödnertal oder dem Vinschgau. Aber warum nicht den Stau auf der Autobahn einfach auf der Landstraße umfahren - den Routenplanern sei Dank? Zumindest in Bayern keine gute Idee. Nach dem Vorbild Tirols ist das hier entlang besonders geplagter Strecken nämlich verboten. Kommunen entlang der viel befahrenen Autobahnen A8 und A93 haben nämlich Durchfahrverbote verhängt, weil die Autos in so manchen Ortschaften Stoßstange an Stoßstange standen. Nun weisen entsprechende Schilder darauf hin. Und das wird auch kontrolliert, wie das bayerische Innenministerium Anfang März mitteilte. In den vergangenen Monaten habe die Polizei Tausende Fahrzeuge zurückgeschickt.Zwischen Ostsee und Alpen
Stauträchtiger Kurzurlaub
Stauklassiker von Brenner bis Tauernautobahn
Verbotene Ausweichrouten
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Stauprognose zu Ostern – Engpässe auf beliebten Reiserouten
Baustellen, Ferienstart und Stauklassiker wie Brenner oder Gotthard: An welchen Tagen es rund um Ostern besonders eng werden könnte und welche Alternativen sich bieten.
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