Ein Snowboarder aus Berlin ist in Österreich in einer Lawine ums Leben gekommen. Wie die Polizei berichtete, war der 49-Jährige mit zwei anderen Snowboardern auf einem Hang im Tiroler Kühtai nahe einer Staumauer abgefahren, als sich ein Schneebrett löste. Der Berliner wurde verschüttet, ein weiterer Wintersportler ragte mit dem Kopf aus dem Schnee. Der dritte Mann blieb unversehrt. Der Verschüttete konnte erst nach zweieinhalb Stunden von den Bergungsmannschaften lokalisiert werden. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Die Snowboarder führten laut Polizei keine Notfallausrüstung mit sich. In diesem Winter sind in Europa so viele Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen wie seit Jahren nicht mehr. Nach einer Statistik des European Avalanche Warnings Service (EAWS) starben in den Alpen und in anderen europäischen Gebirgen seit Anfang Oktober mindestens 135 Menschen.
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Snowboarder aus Berlin stirbt in Lawine in Österreich
Die Abfahrt nahe einer Staumauer wurde einem 49-Jährigen zum tödlichen Verhängnis. Zwei weitere Wintersportler kamen glimpflich davon. Das Trio war laut Polizei nicht für den Notfall ausgerüstet.
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