Eine rasende Ente ist nach Angaben einer Schweizer Gemeinde in die Radarfalle getappt. Sie wurde am 13. April in Köniz bei Bern mit 52 Kilometern in der Stunde geblitzt, in einer 30-km/h-Zone, wie die Aufnahme aus der Kamera zeigt, die die Gemeinde veröffentlicht hat. Das Kuriose: Auf den Tag genau sieben Jahren vorher wurde nach Angaben der Gemeinde an gleicher Stelle ebenfalls eine Ente beim Schnellfliegen geblitzt. Kann das Zufall sein oder wurde da etwas manipuliert? «Das haben wir uns auch gefragt, aber das kann man ausschließen», versichert Gemeindesprecherin Susanne Bandi. Die Polizei habe versichert, dass die Radaranlage geeicht und geprüft werde und die Fotos versiegelt seien. Auf beiden Bildern ist eine Stockente zu sehen, und zwar ein Erpel, also ein Männchen. Der unterscheidet sich vom Weibchen durch den gelben Schnabel und ein grün schimmerndes Gefieder am Kopf. Diese Art kann Geschwindigkeiten von 100 Kilometern in der Stunde erreichen. Bei Autofahrern wäre bei einer Überschreitung der Geschwindigkeit um 20 km/h eine saftige Strafe von umgerechnet mehr als 260 Euro fällig.
Bildnachweis: © -/Gemeinde Köniz/dpa
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Schweizer Gemeinde: Rasende Ente in der Radarfalle
Der Erpel hatte es eilig: Eine Polizeiaufnahme zeigt das Tier in der Schweiz mit 52 km/h in einer 30er-Zone. Aber ist bei dem Bild alles mit rechten Dingen zugegangen?
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