Rund 170.000 Menschen haben nach Veranstalterangaben an Land und auf dem Wasser die Windjammer-Segelparade zur Kieler Woche verfolgt. Im vergangenen Jahr seien es 150.000 Menschen gewesen, sagte eine Stadtsprecherin der Deutschen Presse-Agentur. «Die Windbedingungen sind gut, für Segler optimal.» Wie ein dpa-Fotoreporter beobachtete, hatten die Parade allein im Bereich des Falckensteiner Strandes Tausende Menschen verfolgt. An der Spitze fuhr das deutsche Segelschulschiff «Gorch Fock» unter vollen Segeln. Beobachtern bot sich ein imposantes Bild des Schiffs. Die Bark war mit 6,5 Knoten unterwegs, wie ein Marinesprecher dpa sagte. Das entspricht etwa 12 Kilometern pro Stunde. Die «Gorch Fock» war rechtzeitig zur Kieler Woche nach einem Auslandsausbildungstörn in ihren Heimathafen zurückkehrt. Kommandant Elmar Bornkessel hatte für die Parade eine Ausnahmegenehmigung erhalten, um erstmals unter vollen Segeln fahren zu können. «Normalerweise würden wir uns an die Paradegeschwindigkeit von circa 3,5 bis 4 Knoten halten», hatte er zuvor angekündigt. Das entspräche einem Tempo von weniger als 10 Kilometern pro Stunde. Bornkessel wollte stattdessen «mit gelöster Handbremse aus der Kieler Förde raus segeln». Hinter dem deutschen Segelschulschiff «Gorch Fock» formierten sich auf der Förde wieder mehr als 120 Schiffe, darunter 59 Traditionssegler. Mit dabei waren neben dem Dreimaster der Marine unter anderem die «Alexander von Humboldt II», die «Gulden Leeuw», die «Thor Heyerdahl» und die «Roald Amundsen». Die Schiffe starteten am Vormittag gegen 11.00 Uhr in der Kieler Förde und mussten die Formation bis zu einer gedachten Linie zwischen Kiel-Schilksee auf dem Westufer und Laboe auf dem Ostufer einhalten. Menschen beobachteten das Spektakel auf dem Wasser nicht nur von Land aus, sondern auch von zahlreichen Booten auf dem Wasser. Die Segelparade gilt als maritimer Höhepunkt der am Sonntagabend endenden Kieler Woche.Zuschauer an Land und Wasser
Bildnachweis: © Bodo Marks/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Rund 170.000 Menschen bei Windjammerparade in Kiel
Maritimes Schauspiel auf der Kieler Förde: Bei Wind hat das Segelschulschiff «Gorch Fock» die Windjammerparade der Kieler Woche angeführt. Die Parade lockte die Menschen nicht nur auf das Wasser.
Meistgelesene Artikel
- 13. Juli 2026
Feierabend trifft Sommerfeeling: Neue Konzertreihe der KWL startet im Kurpark Bad Waldliesborn
Wenn die Temperaturen angenehm bleiben, die Sonne langsam untergeht und der Arbeitstag geschafft ist, gibt es kaum etwas...
- 11. Juli 2026
Polizei beendet Geiselnahme in Berlin - Frau gerettet
Kurz vor Feierabend bringt ein Mann in einem Supermarkt eine Frau in seine Gewalt. Es folgt ein stundenlanger Nervenkrieg. Die Polizei verhandelt - dann stürmt sie das Gebäude.
- 22. Juli 2026
100 Jahre Herbstwoche: Attraktive Fahrgeschäfte sorgen vom 16. bis 25. Oktober für Kirmesvergnügen
Die Vorfreude wächst: Die Herbstwoche feiert vom 16. bis 25. Oktober ihr 100-jähriges Bestehen. Jetzt stehen auch die...
Neueste Artikel
- 8. August 2026
Freier Fall in die Tiefe: Apnoetaucher will Rekord brechen
Der Apnoetaucher Minja Marinković will im Starnberger See einen neuen deutschen Rekord aufstellen. Wie fühlt es sich an, in völliger Dunkelheit und bei neun bar Druck 85 Meter tief zu tauchen?
- 8. August 2026
GPS und KI: Wie viel Hightech braucht meine Mieze?
Kann KI erkennen, ob eine Katze Schmerzen hat? Smarte Technologie ist auch für Samtpfoten im Kommen. Doch ist das alles gut für die Vierbeiner? Das sagen Tierschützer und Veterinäre.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 8. August 2026
Freier Fall in die Tiefe: Apnoetaucher will Rekord brechen
Der Apnoetaucher Minja Marinković will im Starnberger See einen neuen deutschen Rekord aufstellen. Wie fühlt es sich an, in völliger Dunkelheit und bei neun bar Druck 85 Meter tief zu tauchen?
- 8. August 2026
GPS und KI: Wie viel Hightech braucht meine Mieze?
Kann KI erkennen, ob eine Katze Schmerzen hat? Smarte Technologie ist auch für Samtpfoten im Kommen. Doch ist das alles gut für die Vierbeiner? Das sagen Tierschützer und Veterinäre.

