Die Polizei sucht im baden-württembergischen Renningen nach einem vermissten Säugling. Das teilte ein Polizeisprecher in Ludwigsburg mit. Der drei Monate alte Junge werde seit Donnerstag kurz vor Mitternacht vermisst. Konkrete Hinweise zum Verbleib des Kindes gebe es nicht. «Wir ermitteln in alle Richtungen», sagte ein Polizeisprecher. Einen konkreten Verdacht gebe es nicht. An der umfangreichen Suche nach dem Säugling seien bisher 40 Suchhunde, mehrere Hubschrauber und Drohnen auch mit Wärmebildkameras ausgestattet beteiligt gewesen, hieß es weiter. Die Hunde seien von den Hundeführerstaffeln - darunter Maintrailer- und Flächensuchhunde. Mantrailer-Hunde werden zur Suche nach vermissten Personen eingesetzt. Einen Suchauftrag bekommt der Vierbeiner laut dem Bundesverband anhand eines Gegenstandes, an dem der Geruch der vermissten Person haftet. «In der Regel beginnt die Suche an der Stelle, an der die Person zuverlässig das letzte Mal gesehen wurde oder losgegangen ist. Ab dieser Position verfolgt der Mantrailer die Spur der Person», heißt es auf der Homepage der Organisation. Flächensuchhunde hingegen suchten bei Tag und Nacht mit großer Ausdauer und könnten große Flächen bewältigen. Kräfte von Rettungsdiensten wie dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) hätten sich auf einem Parkplatz bei einem Lebensmittelmarkt versammelt, um zu unterstützen, sagte eine Polizeisprecherin. Die Suche werde fortgesetzt. Wo das Kind verschwunden sein soll, wollte die Polizei nicht bekanntgeben. Auch zu den Umständen des Verschwindens gab es zunächst keine Auskunft. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen aufgenommen. Renningen liegt im Landkreis Böblingen. Die Stadt liegt westlich von Stuttgart und ist rund 25 Kilometer von der Landeshauptstadt entfernt.
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Säugling verschwunden - Suche mit Hunden und Hubschrauber
Ein drei Monate alter Säugling wird seit Mitternacht vermisst. Polizei, Rettungskräfte und Suchhundestaffeln sind mit Hubschraubern, Drohnen und rund 40 Hunden unterwegs, um nach dem Jungen zu suchen.
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