Seit Wochenbeginn ist die Polizei in mehreren Bundesländern verstärkt Temposündern auf der Spur - am Mittwoch besonders. Nach Angaben des ADAC steht der Haupttag des sogenannten Blitzermarathons an. Während in mehreren Bundesländern über Tage die Geschwindigkeit auf Straßen überprüft wird, haben einige Landesteile wie Bayern und Baden-Württemberg laut dem Automobilclub einen Schwerpunkttag festgelegt. Kontrolliert wird demnach auf Autobahnen, Bundesstraßen und innerorts. Der Schwerpunkt liegt dabei auf unfallträchtigen Strecken und Bereichen wie Schulen, Baustellen und Krankenhäusern. Bis auf das Saarland seien alle Bundesländer bei der «Speedweek» dabei, teilte der ADAC vorab mit. Die Polizei möchte die Risiken von überhöhter Geschwindigkeit im Straßenverkehr verstärkt ins öffentliche Bewusstsein rücken. Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeiten sind Fachleuten zufolge eine der häufigsten Unfallursachen - insbesondere für tödliche Unfälle. Der ADAC bewertet die Kontrollaktion grundsätzlich positiv. Die intensive Medienberichterstattung sensibilisiere nicht nur jene, die tatsächlich geblitzt würden. Der Deutsche Anwaltverein findet dagegen: «Wer am Straßenverkehr teilnimmt, sollte seine Geschwindigkeit jederzeit und nicht nur in zwei Wochen im Jahr an den Verkehr, die Umgebung und die Wetterlage anpassen», hatte Hauptgeschäftsführerin Sylvia Ruge zu Beginn der Aktion erklärt. Die verstärkten Radarkontrollen dauern meist bis kommenden Sonntag an. Wer in eine Radarfalle gerät, muss mit den üblichen Sanktionen rechnen – Bußgeld, Punkte in Flensburg und gegebenenfalls Fahrverbot. Die nächste «Speedweek» ist für den 3. bis 9. August geplant.Wie wird die Aktion bewertet?
Wie lange dauert die Kontrollwoche?
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Polizei ist am Mittwoch verstärkt Rasern auf der Spur
Die Polizei setzt während der «Speedweek» verstärkt auf Radarkontrollen. Was bedeutet das für Autofahrer – und wie wird die Aktion bewertet?
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