Eine vierköpfige Familie aus Deutschland ist in Portugal bei einem Frontalzusammenstoß ums Leben gekommen. Bei den Todesopfern handle es sich um ein Elternpaar und deren zwei minderjährige Kinder, die alle deutsche Staatsbürger seien, teilte ein Sprecher der Polizeieinheit GNR der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Zur Identität und genauen Herkunft der Opfer könne man aber vorerst nichts weiter sagen. Der Unfall ereignete sich den amtlichen Angaben zufolge am Freitag kurz nach 15.00 Uhr auf der Landstraße IC1 auf Höhe der Gemeinde Santiago do Cacém rund 130 Kilometer südöstlich von Lissabon. Wie die Zeitung «Correio da Manhã» und andere Medien unter Berufung auf Behördensprecher berichteten, war die Familie zuvor aus Deutschland kommend auf dem Flughafen Portela der portugiesischen Hauptstadt gelandet. Dort sei sie in einen Mietwagen gestiegen und Richtung Algarve losgefahren, hieß es. Der Frontalzusammenstoß sei nach ersten Erkenntnissen nicht von einem Überholmanöver verursacht worden, sagte GNR-Hauptmann Miguel Mendes am Unfallort vor Journalisten. Ein von einem 68 Jahre alten Portugiesen gesteuerter Wagen sei mutmaßlich auf die Gegenfahrbahn geraten und mit dem Auto der deutschen Familie frontal kollidiert. Die Ursache sei noch unbekannt. Fotos und Videoaufnahmen portugiesischer Medien zeigen, dass die beiden am stärksten in den Unfall verwickelten Fahrzeuge völlig zerstört wurden. Der 68-Jährige wurde laut Polizei schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Ein drittes Auto konnte noch ausweichen; seine beiden Insassen kamen nach Angaben von Hauptmann Mendes mit leichten Verletzungen davon. Nach dem Unfall blieb die IC1 in beide Richtungen mehrere Stunden lang gesperrt – bis in den Freitagabend hinein. Die GNR (Guarda Nacional Republicana) nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf. Die verschiedenen Behörden – Zivilschutz, Polizei und Feuerwehr – machten unterschiedliche Angaben zum Alter der deutschen Opfer. Demnach sollen die Eltern zwischen 43 und 50 Jahre alt gewesen sein. Bei den Kindern handelt es sich laut diesen Informationen um einen zwölfjährigen Jungen und eine Jugendliche im Alter von 14 oder 15 Jahren. Die Zeitung «Jornal de Notícias» sprach von einem «tragischen» Karfreitag im beliebten Urlaubsland. Bei verschiedenen Verkehrsunfällen seien auf den Straßen Portugals innerhalb von nur etwas mehr als 24 Stunden mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Lusa unter Berufung auf die zuständigen Polizeieinheiten GNR und PSP.Die Polizei nahm Ermittlung auf
Tragischer Karfreitag mit mindestens 13 Todesopfern
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Deutsche Familie stirbt bei Frontalkollision in Portugal
Tragischer Karfreitag in Portugal: Innerhalb von 24 Stunden sterben auf den Straßen des beliebten Urlaubslandes mindestens 13 Menschen. Unter den Opfern ist auch eine deutsche Familie.
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