Er hatte eine gute Nachricht für die Polizei, die Polizei eine schlechte Nachricht für ihn: Zu einer ungewöhnlichen Verhaftung ist es nach Angaben der Bundespolizei am Aachener Hauptbahnhof gekommen. Dort hatte ein 42-Jähriger die Polizeiwache betreten und den Beamten mitgeteilt, dass sich seine vor einem halben Jahr gestellte Vermisstenanzeige erledigt habe: Seine Partnerin sei wieder aufgetaucht. Nach Überprüfung seiner Identität hatte die Bundespolizei dann im Gegenzug keine gute Nachricht für ihn: Gegen den vielfach vorbestraften Mann lag ein Haftbefehl vor - es geht um Drogen in nicht geringer Menge. Zudem stand er unter Bewährung - nach einer Verurteilung zu sechseinhalb Jahren Haft. Mit der Bewährung dürfte es nun eng werden, denn bei seiner Durchsuchung wurde ein gefälschter Schweizer Führerschein bei ihm gefunden - was ihm eine weitere Strafanzeige einbrachte. Statt zurück zur lange vermissten Partnerin ging es zur Staatsanwaltschaft und dann in Richtung Gefängnis.
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Partnerin wieder da, Partner dafür weg
Ein 42-Jähriger wollte der Bundespolizei in Aachen eine gute Nachricht überbringen. Das hätte er besser nicht getan.
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