18. August 2025 / Aus aller Welt

Neubau der Dresdener Carolabrücke soll bis 2031 stehen

Die alte Carolabrücke ist verschwunden. Am Abrissort sind noch Restarbeiten nötig. Wie sieht der Zeitplan für den Neubau aus?

Der Neubau der Carolabrücke soll bis 2031 stehen.
Veröffentlicht am 18. August 2025 um 11:55 Uhr von dpa

Der Neubau der Carolabrücke in Dresden soll bis zum Jahr 2031 stehen. Wie die Stadtverwaltung Dresden mitteilte, könnte mit dem Bau voraussichtlich im zweiten Quartal 2028 begonnen werden. Der Stadtrat hatte in diesem Sommer einen vierspurigen Ersatzneubau der im vorigen Jahr teilweise eingestürzten Brücke beschlossen.

Ausschreibung an Anfang September

Die Ausschreibungsunterlagen sollen laut Stadtverwaltung Anfang September veröffentlicht werden. Es ist vorgesehen, dass vier Büros mit konkreten Entwürfen für die neue Brücke beauftragt werden. Diese sollen dann Ende Mai 2026 der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert werden. Der beste Entwurf werde dann verwirklicht.

Terrassenufer bald wieder befahrbar

Nach dem Abriss der alten Carolabrücke sind jetzt noch Restarbeiten auf beiden Seiten der Elbe nötig. Das Terrassenufer solle ab Mitte September wieder befahrbar sein, teilte die Stadt mit. Die Fahrbahn und die Fußwege werden bis dahin instand gesetzt. Schon jetzt sind nach dem Abriss der Carolabrücke neue Sichtachsen auf die Altstadt entstanden.

Reparaturen an Elberadweg nötig

Der Elberadweg auf der Neustädter Seite solle möglichst bis Mitte Oktober wieder nutzbar sein. Nach Abschluss der Filmnächte Ende August werde geschaut, welche Reparaturen am Radweg und an den Elbwiesen nötig seien.

Die Carolabrücke – ein Spannbetonbauwerk aus der DDR-Zeit – war in der Nacht zum 11. September 2024 teilweise eingestürzt. Verletzt wurde dabei niemand. Prüfungen ergaben, dass die gesamte Brücke abgerissen werden musste.


Bildnachweis: © Robert Michael/dpa
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