Die Zahl der Ebola-Toten in der Demokratischen Republik Kongo ist auf 304 angestiegen. Aktuell seien in dem zentralafrikanischen Land 1.155 Fälle bestätigt, teilte das Kommunikationsministerium in Kinshasa am späten Donnerstagabend mit. Die Epidemie in den Provinzen Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu sei noch nicht gestoppt. Besonders betroffen ist demnach Ituri im Nordosten des Kongo. Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. In der kommenden Woche sollen allerdings klinische Studien für Medikamente beginnen. Das antivirale Medikament Remdesivir von Herstellern aus den USA und Ägypten, das in der kommenden Woche erprobt werden soll, ist nach Angaben der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC bereits im Kongo eingetroffen. Es handele sich um ein Prophylaxemittel, das nach Kontakt mit dem Ebola-Erreger helfen soll. Der aus den USA stammende Wirkstoff MBP134 solle in den kommenden Tagen eintreffen. Zudem arbeiteten mehrere Unternehmen an weiteren Impfstoffkandidaten.
Bildnachweis: © -/XinHua/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mehr als 300 Ebola-Tote im Kongo
Die Zahl der Ebola-Fälle in dem zentralafrikanischen Land steigt weiter. Mehr als tausend Menschen haben sich erwiesenermaßen mit dem Virus infiziert.
Meistgelesene Artikel
- 3. Oktober 2026
Ähnelte KZ-Kleidung: Zara zieht Kostüm zurück
Zara nimmt ein Halloween-Kostüm aus dem Sortiment. Die Modekette reagiert auf Kritik, das Design erinnere an KZ-Häftlingskleidung aus der NS-Zeit.
- 28. September 2026
Lippstädter Moonlight Shopping im Herbst 2026
Moonlight Shopping am 9.10. bis 22 Uhr: shoppen und Wein verkosten in der Lippstädter Innenstadt, dazu das Jubiläumsglas „100 Jahre Herbstwoche".
- 2. Oktober 2026
Schülerin bricht in Unterricht zusammen und stirbt
Eine 16-Jährige bricht während des Unterrichts zusammen und stirbt. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung gibt es laut Polizei nicht. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln zur Todesursache.
Neueste Artikel
- 12. Oktober 2026
Älteste Markthalle von Paris bei nächtlichem Brand zerstört
Mehr als 400 Jahre Geschichte in Flammen: In Paris brennt der «Marché des Enfants-Rouges» und damit die älteste Markthalle der Stadt. Wie geht es für die Händler weiter?
- 12. Oktober 2026
Serie von Messerangriffen erschüttert Polen
Drei Attacken in wenigen Tagen: Was steckt hinter der plötzlichen Gewalt an polnischen Schulen und warum geraten immer mehr Jugendliche ins Visier der Polizei?
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 12. Oktober 2026
Älteste Markthalle von Paris bei nächtlichem Brand zerstört
Mehr als 400 Jahre Geschichte in Flammen: In Paris brennt der «Marché des Enfants-Rouges» und damit die älteste Markthalle der Stadt. Wie geht es für die Händler weiter?
- 12. Oktober 2026
Serie von Messerangriffen erschüttert Polen
Drei Attacken in wenigen Tagen: Was steckt hinter der plötzlichen Gewalt an polnischen Schulen und warum geraten immer mehr Jugendliche ins Visier der Polizei?

