Bei einer Razzia im Kampf gegen rücksichtsloses Fahren in London hat die Metropolitan Police Fahrzeuge im Gesamtwert von mehr als acht Millionen Pfund beschlagnahmt. Umgerechnet sind das mehr als neun Millionen Euro. 90 Fahrzeuge konnte die Polizei zwischen Freitag und Sonntag in der Innenstadt der britischen Hauptstadt beschlagnahmen, wie die Met Police mitteilte. Die Aktion von Scotland Yard richtete sich demnach gegen unversicherte Autofahrer sowie rücksichtsloses und gefährliches Fahrverhalten in den auch bei Touristen beliebten Gegenden um den Hyde Park sowie in Chelsea und Kensington. Unter den entdeckten Luxuskarossen befand sich laut Polizei auch ein seltener Ferrari Monza SP2, mit dem der Fahrer nur mit vorläufigem Führerschein und ohne Versicherung unterwegs war. Immer wieder gebe es Beschwerden von Anwohnern, «die es satt haben, dass in der Gegend gefährlich Auto gefahren wird oder Fahrzeuge so umgebaut sind, dass sie für die Anwohner eine Belästigung darstellen», sagte der Leiter der Aktion, Special Chief Inspector Geoff Tatman, laut Mitteilung. Durch Einsätze wie diesen sende man ein «klares Signal» gegen rücksichtsloses und gefährliches Verhalten auf den Londoner Straßen.
Bildnachweis: © -/Metropolitan Police/PA Wire/dpa
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Londoner Polizei beschlagnahmt Dutzende Luxusautos
Bei einer Großrazzia in London stellt die Polizei 90 Fahrzeuge sicher – darunter ein seltener Ferrari. Ziel der Aktion: ein Zeichen gegen gefährliches Fahren setzen.
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