Bei der Leiche, die nach einem Großbrand und Explosionen in einem Münchner Wohnhaus geborgen wurde, handelt es sich um den Vater des Tatverdächtigen. Das habe die Obduktion ergeben, teilte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums München der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Zur Todesursache machte sie zunächst keine Angaben. Der 90-Jährige war am 1. Oktober tot in seinem Haus gefunden worden, das mutmaßlich wohl der Sohn angezündet und mit Sprengfallen versehen hatte. In dem Zusammenhang wurde auch das Oktoberfest bis zum späten Nachmittag gesperrt, nachdem ein bedrohliches Schreiben des Tatverdächtigen aufgetaucht war. Darin wurde ein «bombiges Erlebnis» auf der Wiesn angekündigt – eine Drohung, die die Polizei vor dem Hintergrund der Sprengfallen und Explosionen ernst genommen hatte. Auf der Flucht vor der Polizei nahm sich der Tatverdächtige dann das Leben. Die Mutter des 57-Jährigen und seine Tochter wurden bei dem Vorfall verletzt.
Bildnachweis: © Peter Kneffel/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Leiche nach Großbrand in München identifiziert
Am 1. Oktober war München im Ausnahmezustand. Der Brand eines Hauses mit Sprengfallen sorgte für Aufregung, das Oktoberfest wurde gesperrt. Auch eine Leiche wurde entdeckt. Nun ist die Identität klar.
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
Lippstadt. Am Mittwoch, 12. August, erwartet Himmelsbegeisterte ein besonderes Naturereignis: Eine partielle...
- 22. Juli 2026
100 Jahre Herbstwoche: Attraktive Fahrgeschäfte sorgen vom 16. bis 25. Oktober für Kirmesvergnügen
Die Vorfreude wächst: Die Herbstwoche feiert vom 16. bis 25. Oktober ihr 100-jähriges Bestehen. Jetzt stehen auch die...
Neueste Artikel
- 16. August 2026
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.
- 16. August 2026
Waldbrand im Westerwald unter Kontrolle
Vier Feuerwehrleute wurden verletzt, als sie im Westerwald einen Waldbrand eingedämmt und Schlimmeres verhindert haben. Betroffene Familien können dank des Einsatzes wieder in ihre Häuser zurück.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. August 2026
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.
- 16. August 2026
Waldbrand im Westerwald unter Kontrolle
Vier Feuerwehrleute wurden verletzt, als sie im Westerwald einen Waldbrand eingedämmt und Schlimmeres verhindert haben. Betroffene Familien können dank des Einsatzes wieder in ihre Häuser zurück.

