In Mexiko sind mindestens zwei Menschen an den Folgen des starken Hurrikans «Erick» gestorben und rund 280.000 Haushalte vom Stromnetz abgeschnitten worden. Ein Kleinkind sei beim Überqueren eines Flusses von der Strömung mitgerissen worden und dabei gestorben, sagte Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum. Zudem sei ein Mann bei Aufräumarbeiten durch einen Stromschlag ums Leben gekommen, berichteten Medien unter Berufung auf die Behörden des Bundesstaates Oaxaca. Der Wirbelsturm hatte am Donnerstag als Hurrikan der Kategorie 3 mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 205 Kilometern pro Stunde die Küste von Oaxaca erreicht. Auch der Bundesstaat Guerrero war betroffen. Die letzten Ausläufer des Sturms bringen noch Regen in den Süden Mexikos. Nach Angaben der Einsatzkräfte wurden durch den Sturm 125 Häuser leicht beschädigt. Zahlreiche Strommasten und Bäume stürzten um. Einige Landwege sind durch Erdrutsche und umgestürzte Bäume weiterhin abgeschnitten. Flüsse traten über die Ufer. Rund 1.700 Menschen fanden Unterschlupf in Notunterkünften, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. «Erick» war der zweite Hurrikan der diesjährigen Saison im Pazifik. Die Hurrikansaison beginnt dort am 15. Mai und im Atlantik am 1. Juni. In beiden Regionen dauert sie offiziell bis zum 30. November. Tropische Wirbelstürme entstehen über warmem Ozeanwasser. Die zunehmende Erderwärmung erhöht laut Experten die Wahrscheinlichkeit starker Stürme. Im Oktober 2023 hatte «Otis», ein Hurrikan der höchsten Kategorie 5, im Süden von Mexiko mindestens 52 Menschen getötet und erhebliche Schäden angerichtet.Mehr als 1.700 Menschen in Notunterkünften
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Mindestens zwei Tote durch Hurrikan «Erick» in Mexiko
Der Wirbelsturm wütet im Süden des Landes und trifft viele Menschen hart. Flüsse treten über die Ufer und Landwege sind abgeschnitten.
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