16. Juli 2026 / Aus aller Welt

Gouverneur: Mensch bei Überschwemmungen in Texas gestorben

In Texas kommt es zu heftigen Überschwemmungen. Die Behörden warnen die Bevölkerung vor den Gefahren. Nun hat der Gouverneur eine traurige Nachricht zu verkünden.

In Texas ist es zu Überschwemmungen gekommen.
Veröffentlicht am 16. Juli 2026 um 20:56 Uhr von dpa

Bei Überschwemmungen im US-Bundesstaat Texas ist nach Angaben des Gouverneurs des Bundesstaates, Greg Abbott, ein Mensch gestorben. Dieser sei in der Nacht zum Freitag flussabwärts der Bezirkshauptstadt Kerrville ums Leben gekommen, sagte er. Er warnte die Bevölkerung vor starken Überschwemmungen im Kerr County sowie im weiter südlich gelegenen Uvalde County. Abbott kündigte an, die betroffenen Gebiete zeitnah besuchen zu wollen.

Bereits am Donnerstagmorgen hatte der Nationale Wetterdienst von Austin und San Antonio vor Sturzfluten gewarnt. «Eine GROßE und TÖDLICHE FLUTWELLE bewegt sich flussabwärts», hieß es beispielsweise in einem X-Post der Behörde. Anwohner wurden aufgerufen, sich «sofort in höher gelegene Gebiete» zu begeben. Gegen Mittag warnte die Behörde vor weiteren Niederschlägen.

Kerrville im Kerr County ist rund eine Stunde nordwestlich von der Metropole San Antonio entfernt. Uvalde County liegt rund anderthalb Autostunden westlich von San Antonio in Texas. Laut US Census zählte der Bezirk Uvalde 2025 schätzungsweise rund 25.000 Einwohner, der Kerr-Bezirk etwa 54.000 Einwohner.

Bereits vergangenes Jahr verheerende Folgen 

Schon im vergangenen Sommer hatte eine verheerende Sturzflut Menschen in Texas in den Tod gerissen. Früheren Angaben zufolge starben mehr als 100 Menschen. Nach damaligen Angaben Abbotts wurden zudem mindestens 161 Menschen vermisst. Den Behörden wurde vorgeworfen, dass Warnsysteme nicht funktioniert hätten.

Über den heutigen Todesfall sagte Abbott, dass es sich «nicht um einen Camper» handele. Er betonte dabei, das Sirenenwarnsystem habe funktioniert.


Bildnachweis: © Joel Angel Juarez/FR172380 AP/AP/dpa
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