Die Wahrscheinlichkeit eines Aufpralls galt als gering, nun können Fachleute ihn ganz ausschließen: Der Asteroid «2024 YR4» wird den Mond nicht treffen. Stattdessen wird er mit einer Entfernung von mehr als 20.000 Kilometern an dem Himmelskörper vorbeifliegen, wie die europäische Raumfahrtbehörde Esa mit Sitz in Paris mitteilte. Im vergangenen Jahr hatten Experten das Risiko noch auf vier Prozent geschätzt, dass der etwa 60 Meter große Brocken Ende 2032 auf dem Mond einschlägt. Der Esa zufolge galt «2024 YR4» zeitweise sogar als der gefährlichste Asteroid, der in den vergangenen 20 Jahren entdeckt wurde - auch wenn die Gefahr stets als gering eingeschätzt wurde. Das Jet Propulsion Laboratory der US-Raumfahrtbehörde Nasa stufte die Wahrscheinlichkeit, dass er 2032 die Erde trifft, zwischenzeitlich auf bis zu 3,1 Prozent ein. Später kam es aber zu dem Schluss, dass dies nicht geschehen wird. Anschließend galt es als möglich, dass der Brocken auf dem Mond einschlägt. Fachleuten zufolge wäre das zwar ein Spektakel gewesen, eine Gefahr wäre davon aber nicht ausgegangen. Die Mondbahn wäre nicht verändert worden, denn dafür sei der Asteroid viel zu klein, hatte Asteroidenexperte Detlef Koschny von der Technischen Universität München gesagt. Zu der Gewissheit, dass auch der Mond vom Asteroiden verschont bleibt, kamen Wissenschaftler nun durch neue Beobachtungen mit dem «James Webb»-Teleskop. Durch die Sichtung des nur schwer sichtbaren Objekts konnten sie seine Position mit der von anderen Himmelskörpern vergleichen und so seine Flugbahn ausreichend genau bemessen, um einen Einschlag auf dem Mond auszuschließen.Kurz der gefährlichste Asteroid der letzten 20 Jahre
Neue Sichtung half, den Orbit genauer zu bestimmen
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Entwarnung für Mond - Asteroid «2024 YR4» zieht vorbei
Zeitweise galt «2024 YR4» als der gefährlichste Asteroid, der in den letzten Jahrzehnten entdeckt wurde. Das Risiko, dass er den Mond trifft, wurde auf 4 Prozent geschätzt. Nun gibt es Entwarnung.
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