Im Zusammenhang mit den tödlichen Schüssen in einem Ausgehviertel in der texanischen Stadt Austin ermittelt die Polizei nun zu einem möglichen Terrorhintergrund. Es sei noch zu früh, um ein Motiv zu benennen, aber es gebe Indikatoren für eine potenzielle Verbindung zu Terrorismus, sagte ein Ermittler der Bundespolizei FBI bei einer Pressekonferenz. Ein Angreifer hatte in der Nacht auf Sonntag (Ortszeit) das Feuer auf Menschen rund um eine Bar eröffnet. Insgesamt wurden drei Menschen laut Polizei getötet, darunter der Angreifer. Laut den Ermittlern wurde die Polizei um etwa 2 Uhr nachts in einem Notruf wegen einer Schießerei in einem beliebten Ausgehviertel der Stadt verständigt. Der Verdächtige habe zunächst mit einer Pistole aus einem Auto auf Menschen geschossen. Er habe den Wagen dann geparkt, sei mit einem Gewehr ausgestiegen und habe weiter auf Passanten geschossen. Die Polizei habe den Mann getötet. Insgesamt seien 14 Menschen verletzt worden. Was genau die Ermittler einen Terrorhintergrund erwägen lässt, ist bisher nicht bekannt. Im Auto des Schützen seien keine Bomben oder ähnliches gefunden worden, hieß es. Der Bürgermeister der Stadt, Kirk Watson, lobte das Vorgehen der Polizei. Das schnelle Handel habe Leben gerettet, sagte er. Die Polizei sprach den Angehörigen der Verstorbenen Beileid aus. «Derzeit müssen Familien ihre Liebsten identifizieren, es gibt Familien, die im Krankenhaus auf Nachrichten nach Operationen warten. Das ist die Realität, mit der wir es heute zu tun haben», sagte eine Polizistin. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Gun Violence Archive hat es seit Beginn dieses Jahres allein bereits 56 Schusswaffenangriffe mit mehr als vier Verletzten oder Getöteten in den USA gegeben. In dem Land kommt es immer wieder zu schwerwiegenden Fällen von Waffengewalt - etwa an Schulen, in Supermärkten, Nachtclubs oder bei großen Veranstaltungen. Schusswaffen sind in den USA leicht erhältlich, teils auch halbautomatische Waffen. Trotz großem Entsetzen nach besonders schlimmen Vorfällen mit vielen Toten scheitern Bemühungen, die Waffengesetze zu verschärfen, seit Jahren immer wieder.Familien müssen Tote identifizieren
56 Schusswaffenangriffe seit 1. Januar in den USA
Bildnachweis: © Ricardo B. Brazziell/Austin American-Statesman/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Schüsse in Austin: Ermittler vermuten Terrorhintergrund
In einem beliebten Ausgehviertel in der US-amerikanischen Stadt Austin fallen in der Nacht Schüsse. Drei Menschen sterben, 14 werden verletzt. Ermittler veröffentlichen erschütternde Details der Tat.
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 12. August 2026
#FitFürKrisen: Mit guter Vorsorge stark im Stromausfall - Schon kleine Vorkehrungen helfen, die erste Zeit des Blackouts gut zu meistern
Grundsätzlich ist das Stromnetz in Deutschland sehr stabil. Dennoch ist ein länger anhaltender Stromausfall nicht...
- 29. August 2026
Löckenhoff Lippstadt: „Alt gegen Neu" fürs Rad
Bei der Aktion „Alt gegen Neu" zahlt Löckenhoff in Lippstadt vom 29.08. bis 19.09. bis zu 1.500 € für dein altes Rad, wenn du ein neues kaufst.
Neueste Artikel
- 9. September 2026
Kinder bei Unwetter in Freiburg verletzt
Umgestürzte Bäume, blockierte Straßen, Stromausfall: Ein Unwetter sorgte für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr in der Stadt in Baden-Württemberg. Betroffen war auch Bayern.
- 9. September 2026
Boot mit Journalisten am Vulkan Anak Krakatau vermisst
Fünf Journalisten wollten über den Ausbruch des Anak Krakatau berichten. Dann verschwand ihr Boot spurlos. Die Suche wird durch hohe Wellen und Vulkanasche erschwert.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 9. September 2026
Kinder bei Unwetter in Freiburg verletzt
Umgestürzte Bäume, blockierte Straßen, Stromausfall: Ein Unwetter sorgte für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr in der Stadt in Baden-Württemberg. Betroffen war auch Bayern.
- 9. September 2026
Boot mit Journalisten am Vulkan Anak Krakatau vermisst
Fünf Journalisten wollten über den Ausbruch des Anak Krakatau berichten. Dann verschwand ihr Boot spurlos. Die Suche wird durch hohe Wellen und Vulkanasche erschwert.

