18. Juli 2026 / Aus aller Welt

Zwei Deutsche stürzen beim Klettern in Österreich ab - tot

In den österreichischen Alpen verunglücken an unterschiedlichen Orten zwei Deutsche bei Klettertouren. Beide verlieren das Gleichgewicht.

Zwei deutsche Kletterer sind in Österreich abgestürzt. (Symbolbild)
Veröffentlicht am 18. Juli 2026 um 23:49 Uhr von dpa

Zwei Deutsche sind in Österreich beim Klettern tödlich verunglückt. Ein Urlauber aus Fürth war nach Angaben der Landespolizeidirektion Vorarlberg gemeinsam mit einer Begleiterin unterwegs auf einem Klettersteig auf der Fluchtalpe in Mittelberg, nahe der deutschen Grenze. Gegen 12.50 Uhr hätten die beiden den südlichen Schafalpenkopf erreicht. Der Urlauber habe zuvor über Kraftverlust geklagt und geäußert, den Klettersteig unterschätzt zu haben, teilte die Polizei mit.

Als er sein Klettersteigset aushängte, habe er demnach das Gleichgewicht verloren und sei zunächst über steiles Gelände und anschließend rund 100 Meter über eine senkrechte Felswand in Richtung Deutschland abgestürzt. Der Mann erlitt nach Angaben der Polizei tödliche Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Er wurde mit einem Polizeihubschrauber geborgen. Weitere Details zur Identität des Toten wurden zunächst nicht bekannt.

In den Ötztaler Alpen im Gemeindegebiet von Sölden ereignete sich am Vormittag ein weiterer tödlicher Absturz. Beim Abstieg von der Wildspitze verlor ein 63-jähriger Deutscher nach einem Bericht der österreichischen Nachrichtenagentur APA aus bisher unbekannter Ursache das Gleichgewicht und stürzte rund 200 Meter ab. Der Mann erlag laut Polizeiangaben seinen Verletzungen und wurde mit einem Polizeihubschrauber geborgen. 

Der Vorfall ereignete sich gegen 10.45 Uhr. Der Verunglückte war Teil einer fünfköpfigen Gruppe, die an einer geführten Tour vom Taschachhaus in Richtung Wildspitze teilgenommen hatte. Beim Abstieg über den Südwestgrat war die gesamte Gruppe ohne Seil abgestiegen.


Bildnachweis: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
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