Die britische Politik diskutiert über ein gesetzlich vorgeschriebenes Smartphone-Verbot an englischen Schulen. Ein entsprechender Änderungsvorschlag für ein Gesetz wurde am späten Abend im Oberhaus mit 178 zu 140 Stimmen angenommen, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Hintergrund ist ein Vorstoß der Opposition, der die jüngst verschärften Leitlinien der Regierung zur Handy-Nutzung nicht weit genug gehen. Untersuchungen hätten gezeigt, dass die große Mehrheit der Schulen bereits Regelungen eingeführt habe, die die Nutzung von Mobiltelefonen während des Schultages einschränken oder verbieten, sagte die Abgeordnete Jacqui Smith von der regierenden Labour-Partei. In den Leitlinien der Regierung heißt es: «Alle Schulen sollten standardmäßig handyfreie Umgebungen sein; alles andere sollte nur in Ausnahmefällen erlaubt sein.» Der Änderungsvorschlag wird nun im von Labour dominierten Unterhaus diskutiert. Das parlamentarische Verfahren des Hin- und Herschiebens von Gesetzen wird auch «Ping-Pong» genannt, zustimmen müssen beide Kammern. Zuletzt hatte das Oberhaus auch für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gestimmt.
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Britisches Oberhaus stimmt für Handyverbot an Schulen
Bereits jetzt gelten an englischen Schulen strikte Regeln zur Nutzung von Smartphones. Der Opposition geht das aber noch nicht weit genug.
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