Nach einem schweren Unwetter in der zentralnigerianischen Stadt Mokwa sind mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Nach stundenlangem Regen war es in der Marktstadt am Mittwoch zu schweren Überschwemmungen gekommen. Mehr als 50 Häuser wurden zerstört und mit ihren Bewohnern von den reißenden Fluten weggespült. Wegen der schwierigen Bergungsarbeiten wurde das ganze Ausmaß des Unglücks erst Tage später absehbar. Auch am Samstag dauerte die Suche nach Verschütteten an. Der Direktor der Katastrophenschutzbehörde Nema ging von etwa 115 Toten aus. Doch noch immer gelten Menschen als vermisst. Todesfälle durch Überschwemmungen sind im westafrikanischen Nigeria häufig. Ende vergangenen Jahres starben bei Überschwemmungen in mehreren der 36 Bundesstaaten Nigerias mehr als 600 Menschen. 1,3 Millionen wurden obdachlos. Die Fluten waren die Folge heftiger Regenfälle.
Bildnachweis: © Chenemi Bamaiyi/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Über 100 Tote nach Unwetterfluten in Nigeria
Erst stundenlanger Regen, dann Überschwemmungen, die alles wegreißen, was in ihrem Weg ist. In Nigeria hinterlässt ein Unwetter eine Schneise der Zerstörung. Mehr als 100 Menschen sterben.
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 12. August 2026
#FitFürKrisen: Mit guter Vorsorge stark im Stromausfall - Schon kleine Vorkehrungen helfen, die erste Zeit des Blackouts gut zu meistern
Grundsätzlich ist das Stromnetz in Deutschland sehr stabil. Dennoch ist ein länger anhaltender Stromausfall nicht...
- 29. August 2026
Löckenhoff Lippstadt: „Alt gegen Neu" fürs Rad
Bei der Aktion „Alt gegen Neu" zahlt Löckenhoff in Lippstadt vom 29.08. bis 19.09. bis zu 1.500 € für dein altes Rad, wenn du ein neues kaufst.
Neueste Artikel
- 10. September 2026
Wie der Klimawandel Europas Stadtbewohnern zu schaffen macht
Neue Infektionskrankheiten, mehr Allergien und häufiger Hitze: Das alles gehört zunehmend zum Alltag in Europas Städten, wie eine aktuelle Studie zeigt.
- 10. September 2026
Philippinen: 87 Menschen nach Brand auf Fähre vermisst
Auf dem Weg ins philippinische Urlaubsparadies Coron bricht auf einer Fähre Feuer aus. Fünf Menschen sterben – von mehr als 80 weiteren fehlt zunächst jede Spur.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. September 2026
Wie der Klimawandel Europas Stadtbewohnern zu schaffen macht
Neue Infektionskrankheiten, mehr Allergien und häufiger Hitze: Das alles gehört zunehmend zum Alltag in Europas Städten, wie eine aktuelle Studie zeigt.
- 10. September 2026
Philippinen: 87 Menschen nach Brand auf Fähre vermisst
Auf dem Weg ins philippinische Urlaubsparadies Coron bricht auf einer Fähre Feuer aus. Fünf Menschen sterben – von mehr als 80 weiteren fehlt zunächst jede Spur.

