Der ehemalige Astronaut Reinhold Ewald ist offiziell der erste Raumfahrtbotschafter des Landes Nordrhein-Westfalen. Der 68-Jährige wurde in der Staatskanzlei in Düsseldorf von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) vorgestellt. Ziel sei es, den Raumfahrtstandort Nordrhein-Westfalen zu stärken. Hendrik Wüst betonte: «Der Weg ins All führt über Nordrhein-Westfalen.» Ewald werde die Landespolitik bei Raumfahrtthemen unterstützen und dazu beitragen, viele und vor allem junge Leute für die Raumfahrt zu begeistern, sagte Neubaur. Gerade bei den derzeitigen geopolitischen Spannungen sei es wichtig, in der Raumfahrt unabhängig zu werden, sagte Ewald. Europa müsse technologisch selbstständig werden, das sei eine Chance für NRW. Der ehemalige Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation (Esa) war 1997 drei Wochen auf der damaligen russischen Raumstation «Mir». Ewald stammt aus Mönchengladbach und ist einer von zwei Astronauten aus Nordrhein-Westfalen, die bisher im Weltraum waren. Von 2015 bis 2024 war er Professor für Astronautik und Raumstationen an der Universität Stuttgart. Die Landesregierung bezeichnet NRW als «Raumfahrtland». Für diese Woche lädt sie in Köln zur ersten Raumfahrtkonferenz «SpaceTech.NRW» ein. Dort werden neben der Landesregierung auch Vertreter der Esa und des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sprechen.
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Astronaut Ewald ist NRWs erster Raumfahrtbotschafter
Die Landesregierung will in NRW ein Zeichen für die Raumfahrt setzen. Dafür stellt sie einen neuen Botschafter ein: Reinhold Ewald – ehemaliger Astronaut und Professor.
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