Nach Hinweisen auf ein Massengrab auf einem Friedhof in Kericho im Westen Kenias haben Ermittler 33 zum Teil verstümmelte Leichen, die teilweise in Jutesäcken begraben wurden, exhumiert. Das zentrale Ermittlungsbüro und der Chefpathologe des ostafrikanischen Landes ermitteln in dem Fall, der vorläufig noch viele Rätsel aufgibt. Nach Angaben der Ermittler sind unter den Toten 25 Kinder. Die Untersuchung war in Gang gekommen, nachdem zunächst von 14 Toten die Rede war, die illegal in einem Massengrab bestattet worden seien. Bei der Exhumierung stellte sich dann heraus, dass die Zahl der Leichen in dem Grab deutlich höher war. Der Grad der Verwesung deute darauf hin, dass der Tod zu unterschiedlichen Zeiten eingetreten sei, hieß es. Zur Todesursache konnten bisher keine Angaben gemacht werden. Der Friedhofsverwalter wurde festgenommen. Nach den vorläufigen Ermittlungen sollen 13 Leichen aus einem Krankenhaus, die nicht von Angehörigen beansprucht worden waren, zur Beerdigung auf dem Friedhof freigegeben worden sein. Zur Herkunft der übrigen Leichen gibt es bisher keine Informationen. Die schweren Regenfälle im Westen Kenias erschweren die Untersuchungen auf dem Friedhof zusätzlich. In den vergangenen Jahren gab es wiederholt Funde von Massengräbern in Kenia - etwa Opfern eines Sektenführers in einem Waldgebiet an der Küste, der seine Anhänger aufgefordert hatte, durch Hungern «zu Gott zu gelangen». Vor zwei Jahren machte der Fund von 42 verstümmelten Frauenleichen in einem Steinbruch in Nairobi Schlagzeilen. Die Frauen wurden Opfer eines Serienmörders.Leichen wohl zu unterschiedlichen Zeitpunkten vergraben
Frühere Fälle von Massengräbern: Sektenführer und Serienmörder
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33 Tote aus Massengrab in Westkenia exhumiert
Der Fall gibt Kenias Ermittlern Rätsel auf: Leichenteile in Jutesäcken im Massengrab auf einem Friedhof im Westen des Landes. Eine Exhumierung wurde angeordnet, doch die Hintergründe sind noch unklar.
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